Journée franco-allemande

Die Wolffskeel-Schule feierte 60 Jahre deutsch-französische Freundschaft

Wenn in der Wolffskeel-Schule der Duft von frisch gebackenen Crêpes in der Luft liegt, Frankreichflaggen und Eifeltürme die Wände zieren, dann findet ein besonderes Ereignis statt: die „französische Pause“. Anlässlich des 60. Jahrestages ließ die Schulgemeinschaft der Wolffskeel-Schule die deutsch-französische Freundschaft hochleben, um an die Unterzeichnung des historischen Élysee-Vertrags von 1963 zwischen Charles de Gaulle und Konrad Adenauer zu erinnern. Dieser Vertrag legte den Grundstein für die Zusammenarbeit und Freundschaft zwischen den beiden Ländern und ebnete den Weg für einen dauerhaften Frieden in Europa.

So hatten die Schülerinnen und Schüler am Mittwoch, dem 25.01.2023 die Gelegenheit, Frankreich mit allen Sinnen kennenzulernen. Die Aula verwandelte sich in einen französischen Markt, auf dem belegte Baguettes, Madeleines und frisch gebackene Crêpes au sucre angeboten wurden. Zudem informierten einige Plakate über die Geografie Frankreichs sowie die geschichtlichen Hintergründe der deutsch-französischen Freundschaft. Die Ausstellung wurde von einem interkulturellen Quiz begleitet, das bei Schülerinnen und Schülern aller Jahrgangsstufen großen Anklang fand. Die fünfzehn glücklichen Gewinner erwarteten im Anschluss attraktive Preise.

Die beliebte „französische Pause“ wurde von verschiedenen Klassen der Wahlpflichtfächergruppe IIIa vorbereitet. So übernahmen die Klassen 7d und 8d den Auf- und Abbau der Stände im Pausenhof. Zwei Jungen der Klasse 10c kümmerten sich mit Unterstützung der SMV um den musikalischen Rahmen mit aktueller französischer Musik und die Jungen und Mädchen der 8d hatten am Vortag tatkräftig die Aula geschmückt. Die Klasse 9c versorgte die Schulgemeinschaft mit selbstgemachten Baguettes, die typisch französisch belegt wurden. Auch der traditionelle Crêpes-Verkauf, der von den Französischlehrerinnen Frau Will und Frau Bogner gemeinsam mit der Klasse 10c organisiert wurde, konnte in diesem Jahr wieder stattfinden und erfreute den Gaumen vieler Frankreichfans.

Die beteiligten SchülerInnen des Französisch-Zweiges waren Feuer und Flamme für diese Art von Französischunterricht und der Andrang in der Aula zeigte, dass der Funke der deutsch-französischen Pause auf die gesamte Schulgemeinschaft überging.  

                                                                                              Artikel: Jutta Will, Julia Bogner, Fotos: Sonja Neal

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DELF scolaire – ein Sprachdiplom für das Leben

Wir gratulieren unseren Französischschülerinnen und -schülern, die im vergangenen Schuljahr erfolgreich an den Prüfungen des Institut Français teilgenommen und das DELF-Diplom erhalten haben. Félicitations!

Pünktlich zum 60. Jahrestag des deutsch-französischen Tages am 22. Januar konnten die aus Paris eingetroffenen Zertifikate feierlich überreicht werden. Das internationale Sprachzertifikat „Diplôme d’Études en Langue Française“ ist ein fester Bestandteil des Französischunterrichts an bayerischen Realschulen. Schon seit vielen Jahren wird an der Wolffskeelschule im sprachlichen Zweig IIIa der Erwerb dieser zusätzlichen Qualifikation gefördert, mit der sich unsere Absolventen besonders im Hinblick auf zukünftige Bewerbungen von Mitbewerbern hervorheben können.  

Das Diplom, das eine lebenslange Gültigkeit hat, bescheinigt Grundkenntnisse in der Fremdsprache und ist international anerkannt. Die Schülerinnen und Schüler mussten hierfür einen Hör- und Leseverständnistest absolvieren und sich sowohl schriftlich als auch mündlich in Französisch ausdrücken, denn das DELF bescheinigt den Gebrauch der französischen Sprache in vielfältigen Alltagssituationen. Wir sind sehr stolz darauf, dass alle Schülerinnen und Schüler die insgesamt 100-minütige Prüfung erfolgreich bestanden haben und ihr Diplom freudig in Empfang nehmen konnten.

von Jutta Will und Julia Bogner, Fachschaft Französisch

Die Wolffskeel-Schule: Austragungsort für die FirstLegoLeague

Am 20.1. war es wieder so weit: 12 Teams traten mit ihren programmierbaren, selbstentworfenen Robotern aus Lego-Technik wieder einmal in der Sporthalle der Wolffskeel-Schule im Regionalwettbewerb der First Lego League (FLL) gegeneinander an. Die auf Mechatronik spezialisierte Firma Brose ist Hauptsponsor des Förderprogramms auf regionaler Ebene mit dem Ziel, Schülerinnen und Schüler für Naturwissenschaften und vor allem für komplexe, elektronische Technologien zu begeistern. Die Teams mit spacigen Namen wie „Robogeeks“ aus dem Schönborn-Gymnasium Münnerstadt oder „RobotForce“ aus dem Deutschhaus-Gymnasium Würzburg versuchten gemeinsam ihre Roboter für den kniffligen Parcours zu programmieren. Durchsetzen konnte sich letztlich das Team „nightMARe“ aus der Realschule Marktheidenfeld.
Herzlichen Glückwunsch!

Link zu den Teams und Gewinnern

Winterliches Vergnügen im Distanzunterricht

Während heftige Schneefälle am Mittwoch den Verkehr in und um Würzburg lahm legten und die SchülerInnen kurzfristig in den Distanzunterricht geschickt wurden, durften sich dennoch die SchülerInnen freuen, die an diesem Tag zwei Stunden Kunst laut Stundenplan hatten:
Schneemann-Challenge hieß es hier, denn das Wetter sollte künstlerisch genutzt werden. Ob groß oder klein, mit Schal oder Mütze, Banane als Mund oder Pfanne auf dem Kopf…. hauptsache kreativ gestylt.

Die Ergebnisse laden zum Nachmachen ein. Unter den Schneemännern und -frauen gab es auch Schneehäschen oder Schneeraupen.

Viel Spaß beim Betrachten einer kleinen Auswahl der „LandArt“ wünscht Frau Brems

Weihnachtspäckchen-Aktion

Auch dieses Jahr unterstützten die Schüler und Schülerinnen der WRS das Würzburger Weihnachtspäckchenprojekt „Liebe im Karton e.V.“ und packten in den letzten Wochen fleißig Päckchen für bedürftige Kinder und Familien im Irak, in Irak-Kurdistan, Griechenland, Rumänien, Syrien und in der Ukraine. Mit Hilfe der tatkräftigen Unterstützung der Lehrkräfte wurden Spiele, Kuscheltiere, Kleidung, Süßigkeiten, Schulmaterial, Hygieneartikel etc. gesammelt, damit viele Päckchen gepackt werden konnten. 
Vielen Dank an alle, die sich an der Spendenaktion beteiligt haben!                                                                                          M. Saager

Ausbildungsoffensive Bayern zu Gast an der Wolffskeel Realschule

Die Berufswahl ist eine der wichtigsten Entscheidungen im Leben unserer Schüler. Unterstützung im Entscheidungsprozess erhielten unsere Schülerinnen und Schüler durch Info-Teams der „Ausbildungsoffensive-Bayern“, ein Projekt der Bayerischen Metall- und Elektroarbeitgeber. Die Veranstaltung fand an zwei Schultagen, 15.09./16.09.2022, im Rahmen der Berufsorientierung für unsere 8. und 9. Klassen statt. Unsere Realschüler informierten sich hierbei über Ausbildungsberufe und Einstellungsmöglichkeiten in dieser Branche.

„Für die meisten unserer jungen Menschen ist es heute nicht immer einfach, den richtigen Beruf zu finden. Unser Ziel ist es daher, unsere Schülerinnen und Schüler bestmöglich bei der beruflichen Orientierung zu unterstützen und zu begleiten. Die bayerische Metall- und Elektroindustrie bietet mit 60 verschiedenen Ausbildungsberufen und mindestens 20 dualen Studiengängen ausgezeichnete Perspektiven“, erläutert Bettina Kilian, Koordinatorin für berufliche Orientierung an der WRS.

Bei der Infoveranstaltung stand die berufliche Zukunft unserer Realschüler im Vordergrund. Zunächst wurden Produkte der Metall- und Elektroindustrie auf sehr anschauliche Weise durch spezifisches Bild- und Videomaterial gemeinsam erarbeitet. Die Info-Teamer präsentierten unseren Schülern im weiteren Verlauf der Veranstaltung verschiedene Berufe und Aufstiegsmöglichkeiten aus der Metall- und Elektroindustrie: Metallberufe, Elektroberufe, IT-Berufe und kaufmännische Berufe. In einem Online-Test der Ausbildungsoffensive Bayern bzw. eines Arbeitsheftes „Quick-Check“ versuchten unsere Schüler anschließend eine Antwort auf die Frage „Welcher Beruf passt am besten zu mir?“ zu finden. Danach wurde eine Internetrecherche zum zuvor ermittelten Beruf auf „sprungbrett-bayern.de“ durchgeführt, um etwa einen geeigneten Praktikumsplatz in der Region zu finden. Geeignete Ausbildungsplätze können direkt über die „ausbildungsoffensive-bayern.de“ gefunden werden. Die Schülerinnen und Schüler wurden mit sehr informativem Material ausgestattet: Einem Fahrplan für die berufliche Zukunft mit den Kernbausteinen „Orientieren und Informieren“ sowie „Suchen und Bewerben“, als auch dem „Quick-Check“ Arbeitsheft. In einer abschließenden Feedbackrunde bestätigten einige Schüler, dass sie sich gut vorstellen könnten, einen dieser Berufe zu ergreifen. In der Metall- und Elektroindustrie wird es aufgrund der zunehmenden Digitalisierung auch in Zukunft immer mehr Arbeitsplätze geben, die auch langfristig Sicherheit bieten.

B. Kilian, KBO

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Wolffskeel Realschüler bei den Berufsinformationstagen der Koenig & Bauer AG Würzburg

In der Woche vom 18. bis 21. Juli 2022 veranstaltete die Koenig & Bauer AG Würzburg eine Berufsschulinformationswoche für interessierte Schulklassen aus der Region. Unsere 9. Klassen besuchten diesbezüglich am 18. und 19.07.2022 in Begleitung ihres Klassleiters der 9 c, Herrn Andreas Meyer sowie unserer KBO, Frau Bettina Kilian, den ältesten Druckmaschinenhersteller der Welt, um sich über Ausbildungsmöglichkeiten vor Ort zu informieren.

Die Werkberufsschule von Koenig & Bauer blickt auf eine über mehr als 150-jährige Tradition zurück. Sie gilt als weltweit erste Werkberufsschule der dualen Berufsausbildung.

Die Entwicklungs- und Karrierechancen junger Menschen, die den Weg einer Berufsausbildung einschlagen, nehmen vor dem Hintergrund der steigenden Tendenz unbesetzter Ausbildungsplätze einen hohen Stellenwert ein. Die deutsche Wirtschaft sucht händeringend nach gut ausgebildeten Fachkräften. Dem versucht Koenig & Bauer durch ein sehr großes Spektrum an technischen Ausbildungsberufen und Dualen Studiengängen gerecht zu werden.

In einem jeweils vierstündigen Programm führten die versierten Auszubildenden die Schülergruppen von einer Station zur nächsten, informierten über die spezifischen Berufsbilder mit den einzelnen Tätigkeiten und Anforderungen, gaben Antworten auf Fragen und Möglichkeiten der praktischen Auseinandersetzung mit Werkzeugen und Techniken. Nach den umfassenden Inputs und Informationen erhielten wir eine Werksführung durch den Schulleiter, Herrn Manuel Eisenmann und dem Fachlehrer und Elektrotechnik-Ingenieur (M. Eng.), Herrn Marco Pietschmann.

Koenig & Bauer bildet aktuell in diesen Berufsbildern aus: Industriekaufmann, Fachinformatiker der Systemintegration, Fachinformatiker der Anwendungsentwicklung, Fachinformatiker Daten/Prozessanalyse, Industriemechaniker/in, Mechatroniker/in, Konstruktionsmechaniker/in, Zerspanungsmechaniker/in, Gießereimechaniker/in. In Kooperation mit der Dualen Hochschule Baden-Württemberg betreut die Werkberufsschule Koenig & Bauer außerdem duale Studierende in den Fachrichtungen Elektrotechnik, Maschinenbau und Mechatronik.

Besonderer Dank geht an Herrn Eisenmann und Herrn Pietschmann für die herausragende Betreuung unserer RealschülerInnen. Letzterer ist doch ein Eigengewächs der Wolffskeel Realschule, worauf wir außerordentlich stolz sind.

B. Kilian, KBO

Stationen und Eindrücke des BIT:

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Podcast „Plastik und Meer“ auf Radio Gong

„Das ist mei… mei… mei…  meine Wolffskeel, meine Homebase, wo ich meine Runden dreh´!“. 

Dieser Vers aus unserem Gute-Laune-Wolffskeel-Song läutete unseren ersten Podcast ein, den Radio Gong am 5. Mai 2022 sendete! Doch wie kam es dazu? Frau Alt hatte im Zuge der Schulentwicklung die Idee, eine Arbeitsgruppe „Schulradio“, bestehend aus Schülern und Lehrern, zu etablieren.  

Podcasts, die unsere Schüler zu interessanten Themen ausarbeiten und dann über Radio Gong gesendet werden waren und sind dabei das Ziel. Direkt fanden sich einige engagierte Lehrer und Schüler, welche in der Arbeitsgruppe mitarbeiten wollten.
Die Organisation und Absprache mit Radio Gong über das Thema unseres allerersten Podcasts übernahm dabei Frau Alt. Mit Feuereifer setzte sich Frau Bogner mit den SchülerInnen der Ganztagesklasse 6g zum Thema unseres ersten Podcasts „Plastik und Meer“ auseinander. „Wie viel Plastik findet sich eigentlich im Meer?“, „In welchen Alltagsprodukten sind Mikroplastik-Teilchen enthalten?“ und „Nehmen wir vielleicht sogar Plastik über unsere Nahrung zu uns?“ – zu diesen und vielen weiteren Fragen rund um das Thema „Plastik und Meer“ wurde eifrig recherchiert und formuliert. Anschließend nahmen Frau Bogner und ihre SchülerInnen die Beiträge per Mikrofon auf und die Lehrerin schnitt sie mit Hilfe einer Software aufwändig zu einem äußerst interessanten und ansprechenden Podcast. Dabei lernten die Schüler nicht nur viel übr die Materie, sondern eigneten sich auch noch viele Fähigkeiten an, welche sie später auch im Berufsleben anwenden können. Dass sich der Podcast absolut toll und professionell anhört, sowie sehr informativ herüberkam, fand nicht nur Radio Gong. 

Am 5. Mai dieses Jahres war es dann soweit: Unser Podcast wurde im Radio gesendet! Nicht nur bei unseren SchülerInnen kam dieser sehr gut an, auch die Schulleitung und die gesamte Lehrerschaft jubelten. Aufgrund der durchweg positiven Resonanz fanden sich schnell weitere engagierte Lehrkräfte und Schüler*innen, die unsere Arbeitsgruppe „Schulradio“ erweitern wollen und bereits mit großer Lust an der Ausarbeitung eines weiteren Podcasts sind, der dann hoffentlich ebenso erfolgreich über Radio Gong gesendet wird! Super, wenn alle solch ein tolles Projekt unterstützen, denn schließlich gilt: „Das ist mei… mei…mei… meine Wolffskeel…!“.      

Hier nochmal zum Reinhören:

https://wolffskeelrealschule.de/wp-content/uploads/2022/08/Podcast-RadioGong-Plastik-und-Meer-Juli22.m4a

     

Julia Alt

Entspannter Ausflug zu den Fischteichen

Nicht nur im diesjährigen Deutsch-Abitur spielte der „Asterix auf Fränggisch“ eine zentrale Rolle, sondern auch beim Dialektwettbewerb der Universität Würzburg. Weil die Klasse 10b dabei verschiedene Aufgaben mit Bravour bewältigt hatte, lud der Bezirkstagspräsident von Unterfranken, Erwin Dotzel, die Schüler einen Vormittag auf den „Teichwirtschaftlichen Beispielbetrieb“ nach Maidbronn ein.

Stefan Hummel zeigt den Schülern die riesigen Störe.

Nachdem die Fahrt mit den Fahrrädern leicht bewältigt worden war, wurden die Schüler von Fischwirt Stefan Hummel in Empfang genommen. Zunächst einmal durften die vielen Aquarien besichtigt werden, die mit einheimischen Fischarten besetzt sind. Anschließend nahmen die interessierten Schüler die Außenbecken in Augenschein, in denen beispielsweise über 2 m lange Störe gehalten werden. Auch Flusskrebse durften in die Hand genommen werden. Im weiteren Verlauf begingen die Schüler die etwa fünf Hektar große Anlage, in der Jungfische bis zur Besatzgröße aufgezogen werden. Fischwirt Stefan Hummel erklärte, dass neben den typischen Teichfischen wie Karpfen und Schleie in Maidbronn auch gefährdete Arten wie Bitterling, Nase, Rutte, Moderlieschen und Elritze vermehrt werden, um sie wieder in den unterfränkischen Gewässern anzusiedeln. Auf den Fischteichgelände durften die Schüler auch Gänse und Rhönschafe füttern.

Die Rhönschafe erwiesen sich als sehr gefräßig.

Zum Abschluss gab es noch eine Verköstigung, die natürlich aus Fisch bestand. Insgesamt gesehen war es ein lehrreicher, aber auch entspannter Vormittag in der wunderbaren Umgebung am Rande des Gramschatzer Waldes.

Herr Reuter mit einem Flusskrebs