Erfolge beim Debattierwettbewerb der Würzburger Realschulen

Sachlich argumentieren, andere überzeugen und dabei stets respektvoll miteinander umgehen – genau diese Fähigkeiten standen am 29. Juli 2026 beim Debattierwettbewerb der Würzburger Realschulen im Mittelpunkt. Gastgeber der diesjährigen Veranstaltung war die Realschule Höchberg, an der engagierte Schülerinnen und Schüler aus mehreren Würzburger Realschulen ihr Können unter Beweis stellten.

Organisiert wurde der Wettbewerb von Janina Decker (Jakob-Stoll-Realschule), Kristina Steindamm (Leopold-Sonnemann-Realschule) und Andreas Reuter (Wolffskeel-Realschule). Sechs Teams aus den Jahrgangsstufen 8 und 9 traten in mehreren spannenden Debatten gegeneinander an und lieferten sich faire, zugleich aber auch engagierte Wortgefechte.

Unsere Schule vertraten die beiden Teams Emilia Amore (8b)/Rafael Winiecki (9c) sowie Helena Grömling (9a)/Mila Sauer (9b).

Im Verlauf des Wettbewerbs setzten sich die Schülerinnen und Schüler mit aktuellen Fragestellungen auseinander: Social Media erst ab 16 Jahren? Sollte die Meinungsfreiheit im Internet stärker eingeschränkt werden? Und: Sollte an bayerischen Realschulen künftig auf unangekündigte Leistungsnachweise verzichtet werden? Bei diesen Debatten zeigte sich, dass die intensive Vorbereitung ebenso Früchte getragen hatte wie die Bereitschaft, sich mit unterschiedlichen Sichtweisen auseinanderzusetzen.

Bewertet wurden die Debatten von einer Jury aus Lehrkräften der beteiligten Realschulen. Von der Wolffskeel-Schule saß Frau Hollweg in der Jury. Neben der Sachkenntnis flossen unter anderem Ausdrucksvermögen, Gesprächsführung, Überzeugungskraft und der respektvolle Umgang mit den Mitdebattierenden in die Bewertung ein. Die Jurymitglieder zeigten sich beeindruckt vom hohen Niveau der Beiträge.

Den Höhepunkt bildete das Finale, in dem sich die beiden besten Teams ein packendes und bis zuletzt offenes Duell lieferten. Milla Zivkovic und Katharina Lode von der Leopold-Sonnemann-Realschule und Helena Grömling sowie Mila Sauer von der Wolffskeel-Schule konnten hier mit klug aufgebauten Argumenten, Schlagfertigkeit und rhetorischem Talent glänzen. Am Ende setzten sich die beiden Schülerinnen von der Realschule Höchberg durch und erhielten – wie die anderen Teilnehmenden auch – Urkunden und Eisgutscheine.

Die beiden Final-Teams in Vorbereitung auf ihre Debatte: Helena und Mila (links), Milla und Katharina (rechts)

Mit dem Abschneiden unserer beiden Teams konnten wir sehr zufrieden sein: Ein Team schaffte es ins Halbfinale (Emilia/Rafael) und ein Team sogar ins Finale (Helena/Mila) – und das bei unserer ersten Teilnahme an diesem Format.

Andreas Reuter

Feierliche Verabschiedung – Loris Schejbal erreicht Traumnote 1,0

Am Donnerstag, 23. Juli 2026, fand die Entlassfeier für die 87 erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen der Wolffskeel-Realschule statt.

Der Abend begann mit einem besinnlichen Gottesdienst, der von den Religionslehrerinnen Julia Alt, Ella Ferraro und Michaela Saager feierlich gestaltet wurde. Unter dem Motto „Flügel bekommen“ konnten die Schülerinnen und Schüler reflektieren, wer ihnen in den vergangenen sechs Schuljahren behilflich war. Nun sind sie „flügge“ geworden und können zukünftig ohne die Hilfe ihrer Lehrer fliegen.

Mit den Grußworten von Konrektorin Maria Scheller begann die würdige Verabschiedungszeremonie, die von Julia Uhl und Martina Roth hervorragend organisiert worden war. Für Frau Scheller war die Verabschiedung besonders emotional, da sie nach jahrzehntelangem tatkräftigen Wirken die Schule in Kürze verlassen wird. Stellvertretender Landrat Markus Schenk betonte, dass an der Wolffskeel-Schule besondere Talente, insbesondere im sportlichen Bereich, gefördert würden. Diese Begabungen sollten die Schüler nutzen, um ihren neuen Lebensabschnitt gewinnbringend zu gestalten. Stellvertretend für die Namensgeber der Realschule sprach Angelika Gräfin Wolffskeel von Reichenberg. Sie stellte ein Zitat von Dalai Lama in den Mittelpunkt ihrer Rede: „Respektiere dich selbst, respektiere andere und übernimm Verantwortung für das, was du tust.“

Nach den Grußworten des Elternbeirats und des Fördervereins folgten die Dankesworte der Schülerinnen und Schüler. Melina Schlei und Max Roth (10a) sprachen bewegende Worte an ihre Klassenlehrerin Frau Alt, die die Schule verlassen und zukünftig an der Realschule Dettelbach unterrichten wird. Es folgten wertschätzende, unterhaltsame und kreative Beiträge der Klassenlehrer Julia Alt (10a), Marco Hey (10b), Stefan Wettschureck (10c) und Ella Ferraro (10d). Dann erhielt Schülersprecher Antonio Ferreira Barrozo das Wort, der auf drei engagierte Jahre als erster Schülersprecher zurückblickte. Er betonte den Zusammenhalt, den die Schulgemeinschaft gezeigt habe, als in diesem Schuljahr die langjährige Lehrerin Barbara Brecht verstarb. Schulleiter Ingolf John forderte die Schülerinnen und Schüler in seiner Rede dazu auf, nach dem erfolgreichen Realschulabschluss das Nest zu verlassen, mit Rückenwind in die Zukunft zu starten und über sich hinauszuwachsen.

Die scheidende Konrektorin Maria Scheller zeichnete anschließend Melina Schlei und Lorenz Freund (beide 10a) als Schülerin und Schüler des Jahres aus, weil sie sich in den letzten Jahren durch Hilfsbereitschaft, Engagement und ihre positive Einstellung zur Schule hervorgetan hatten. Auch die zahlreichen Theater- und Bandmitglieder, Streitschlichter und Sanitäter erhielten Auszeichnungen und Gutscheine.

Dann war es endlich so weit: Unter den stolzen Blicken der Eltern wurden den Schülerinnen und Schülern die Abschlusszeugnisse überreicht. Hervorzuheben war dabei vor allem Loris Schejbal, der die Traumnote 1,0 erzielen konnte.

Unsere Schulbesten (von links nach rechts): Viktoria Neubauer (Schnitt 1,63), Melina Schlei (1,27), Mykyta Novik (1,45), Loris Schejbal (1,0) und Nadia Lohrer (1,25)

Feierlich umrahmt wurde die Entlassfeier vom Lehrerchor und der Schulband unter der Leitung von Kirsten Sandrock-Obert, Stefan Witzany und Anselm Kirsch.

Andreas Reuter

Berufsorientierung live: Wolffskeel-Schüler zu Gast bei Koenig & Bauer

Die vier 8. Klassen der Wolffskeel-Realschule nutzten am 21. und 22. Juli 2026 zusammen mit der KBO Frau Kilian und den Lehrkräften Frau Sandrock-Obert und Frau Nun die Berufsinformationstage bei Koenig & Bauer in Würzburg. Da Fachkräfte in der Wirtschaft dringend gesucht werden, bietet das Traditionsunternehmen Jugendlichen hervorragende Karrierechancen.

In einem vierstündigen, interaktiven Programm führten Auszubildende die Schüler durch verschiedene Stationen. Die Jugendlichen durften Werkzeuge selbst ausprobieren und erfuhren alles über die Anforderungen moderner Berufe. Ein Highlight war die anschließende Führung durch die Montagehalle mit ihren innovativen Druckmaschinen, geleitet von Berufsschullehrer Marco Pietschmann.

Das Spektrum bei Koenig & Bauer ist riesig: Es reicht von technischen Berufen wie Industrie-, Mechatronik- oder Zerspanungsmechanik über IT-Spezialisten bis hin zu dualen Studiengängen in Kooperation mit der DHBW Mosbach.

Ein herzlicher Dank für die herausragende Betreuung geht an Schulleiter Manuel Eisenmann, Herrn Pietschmann sowie das gesamte Ausbildungsteam!

B. Kilian

Berufsorientierung zum Anfassen und Erleben mit VR-Brillen

Durch einen Projektbesuch der Ausbildungsoffensive Bayern am 10.07. und 17.07.2026 an unserer Schule erhielten unsere Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen spannende Einblicke in 60 Ausbildungsberufe aus den Fachbereichen Metall-, Elektro-, IT- und kaufmännische Berufe des M+E Handwerks. Mittels VR-Brillen und virtueller Technik konnten sie die Metall- und Elektroberufe förmlich live erleben. Die Betriebe wurden in einer faszinierenden 360°-Perspektive dargestellt, wobei die Aufnahmen in realen Unternehmen mit echten Auszubildenden gedreht wurden, was die Besichtigung besonders realistisch machte.

Die M+E Industrie ist eine wichtige Schlüsselbranche der deutschen Wirtschaft. Hier werden Innovationen vorangetrieben, Zukunftstechnologien entwickelt und sichere Arbeitsplätze geschaffen. Für unsere Realschülerinnen und Realschüler eröffnen sich daher beste Ausbildungs- und Karrierechancen. Die Zukunftsperspektiven gerade in den Bereichen Robotik, Digitalisierung und Energiewende sind ausgezeichnet. Deshalb sind Fachkräfte gefragter denn je und finden in diesen Branchen krisensichere Jobs und beste Entwicklungsmöglichkeiten.

Unsere Schülerinnen und Schüler waren begeistert vom Einsatz der VR-Brillen und diese erwiesen sich als echte Gamechanger. Arbeitsplätze konnten hautnah und dreidimensional erlebt werden. Gamification steigerte zudem die Motivation enorm. Dieser innovative Ansatz hat nicht nur das Interesse an den Berufsfeldern geweckt, die positiven Rückmeldungen zeigen deutlich, dass digitale Medien dieser Art ein fester Bestandteil unserer zukunftsorientierten Berufs- und Studienorientierung werden sollte.

B. Kilian, KBO

Über den Tellerrand hinausschauen

Am Montag, 22. Juni 2026, war das Pädagogik-Seminar der Wolffskeel-Schule zu Gast bei der Freien Waldorfschule Würzburg. Ziel der Exkursion war es, unterschiedliche pädagogische Konzepte kennenzulernen und den angehenden Lehrkräften die Möglichkeit zu geben, den eigenen Blick auf Schule und Unterricht zu erweitern. Almut Meyer und Martin Müller, beide erfahrene Waldorflehrkräfte, gewährten den Seminarteilnehmerinnen und Seminarteilnehmern einen umfassenden Einblick in die Grundgedanken und Besonderheiten der Waldorfpädagogik.

In einem Rundgang durch das Schulhaus wurde ein zentrales Element der reformpädagogischen Schule, der Epochenunterricht, erläutert, der es den Schülerinnen und Schülern ermöglicht, sich über einen längeren Zeitraum intensiv mit einem Themenbereich auseinanderzusetzen. Darüber hinaus nimmt die Eurythmie als besondere Form der Bewegungserziehung einen festen Platz im Schulleben ein und soll neben der Körperwahrnehmung auch das soziale Miteinander fördern.

Frau Meyer und Herr Müller erklärten außerdem den entwicklungsorientierten Ansatz der Waldorfpädagogik. Anstelle klassischer Ziffernnoten stehen ausführliche schriftliche Rückmeldungen im Mittelpunkt, die die individuelle Lernentwicklung der Kinder in den Blick nehmen.

Beeindruckend sind die Räumlichkeiten der Schule über den Dächern Würzburgs. Liebevoll gestaltete Klassenzimmer, der sechseckige Eurythmie-Raum sowie gut ausgestattete Werkstätten, die Schmiede und der Kunstsaal schaffen vielfältige Möglichkeiten für handlungsorientiertes und kreatives Lernen.

Der Besuch bot den Referendarinnen und Referendaren wertvolle Denkanstöße. Gleichzeitig wurde deutlich, dass zahlreiche Elemente, die häufig mit der Waldorfpädagogik in Verbindung gebracht werden – etwa projektorientiertes Lernen, individuelle Förderung, die Orientierung am Entwicklungsstand der Schülerinnen und Schüler sowie die Verbindung von kognitiven, kreativen und praktischen Lernformen – auch an staatlichen Schulen bereits einen festen Platz haben und im Unterricht vielfältig umgesetzt werden.

Der Austausch machte deutlich, dass unterschiedliche pädagogische Konzepte voneinander lernen können. Der Blick über den eigenen schulischen Tellerrand eröffnete neue Perspektiven, regte zur Reflexion des eigenen Unterrichts an und bereichert damit die pädagogische Arbeit.

Andreas Reuter

Eine Strecke von Würzburg bis New York

Wolffskeel-Schülerinnen und -Schüler radeln über 6.700 km

Die Wolffskeel-Schule beteiligte sich in diesem Jahr erfolgreich am Projekt „Stadtradeln Würzburg“. Unter dem Teamnamen „Wolffskeel Wheelies“ sammelten zahlreiche Schülerinnen und Schüler, Eltern sowie Lehrkräfte gemeinsam Kilometer für den Klimaschutz.

Ziel der Aktion war es, möglichst viele Alltagswege klimafreundlich mit dem Fahrrad zurückzulegen. Im Zeitraum vom 1. bis 21. Mai 2026 wurden dabei zahlreiche Strecken auf dem Schulweg, in der Freizeit oder am Wochenende mit dem Fahrrad gefahren und dokumentiert – entweder über die STADTRADELN-App oder durch manuelle Eintragung der Kilometer.

Die Teilnahme brachte viele positive Aspekte mit sich: Neben dem Beitrag zum Umweltschutz und der Einsparung von Kohlenstoffdioxid (123t CO2 allein beim Stadtradeln Würzburg) förderte die Aktion auch Bewegung und Gesundheit im Alltag. Besonders erfreulich war das starke Gemeinschaftsgefühl innerhalb der Schulfamilie. Viele Beteiligte motivierten sich gegenseitig und trugen engagiert zum tollen Gesamtergebnis bei: 52 Radlerinnen und Radler unserer Schule fuhren in 632 Fahrten über 6.700 km. Dabei waren die Schüler Jonathan Braun aus der Klasse 6a (527,0 km), Julian Grömling aus der 6a (451,5 km) und Finley Favarger aus der 8a (278,5 km) die leistungsstärksten Fahrradfahrer unserer Schule und erhielten aus der Hand von Schulleiter Ingolf John und Organisator Andreas Reuter Urkunden und kleine Anerkennungen.

Die fleißigsten Lehrerinnen und Lehrer waren Herr Witzany (329,0 km), Herr Reuter (233,1 km), Frau Dirsch (221,0 km) und Frau Stetter (208,0 km).

Das beste Familienergebnis errang die Familie von Josef Kaiser (6g) mit 641 km.

Die Aktion zeigte eindrucksvoll, wie viel Engagement und Teamgeist in der Schulgemeinschaft der Wolffskeel-Schule steckt. Das Stadtradeln war damit nicht nur ein wichtiger Beitrag für Umwelt und Gesundheit, sondern auch eine gelungene gemeinschaftliche Aktion, die allen Beteiligten viel Freude bereitete.

Andreas Reuter

WRS Robots heben ab – Starke Leistungen bei der Robotikmeisterschaft der Realschulen in Bayern

Beim Regionalentscheid der Robotikmeisterschaft der Realschulen in Bessenbach am 15.05.2026 traten die Robotik-Teams der Wolffskeel Realschule in gleich drei Wettbewerben an – und konnten dabei mit großem Engagement, technischem Können und beeindruckendem Teamgeist überzeugen.

In der Einsteiger-Kategorie „All-Zeit zur Stelle“ stellten sich unsere Schülerinnen und Schüler spannenden Herausforderungen im Weltall. Die Teams mussten unter anderem Satelliten korrekt ausrichten, Weltraumstaub entfernen, Astronauten und Landefähren sicher zur Erde zurückbringen sowie die Energieversorgung einer Raumstation sichern. Gleichzeitig galt es, gefährlichen Asteroiden auszuweichen, keine Teile des Roboters zu verlieren und am Ende selbst sicher zur Erde zurückzukehren. Gewonnen hat das Team, das möglichst viele Aufgaben erfolgreich bewältigte und dabei die geringste Zeit benötigte.

Noch anspruchsvoller wurde es in der Fortgeschrittenen-Kategorie „Hilfe im All-Tag“. Hier mussten ähnliche Aufgaben auf deutlich höherem Niveau gelöst werden. Besonders gefragt waren höchste Präzision bei der Programmierung der Roboter, technisches Geschick und Schnelligkeit bei der Durchführung der Aufgaben.

Eine spannende Neuerung in der Saison 2025/2026 war die Kategorie „Racing“. Dabei musste ein autonomer Roboter einer schwarzen Linie auf dem Spielfeld folgen. Der Start erfolgte über ein Lichtsignal, das der Roboter mithilfe eines Sensors erkannte. Kurven, Kreuzungen und Hindernisse wie Pylonen mussten selbstständig erkannt und sicher bewältigt werden, ohne die Linie zu verlassen. Ziel war es, die Strecke möglichst schnell und fehlerfrei zu absolvieren. Die besondere Herausforderung: Der genaue Streckenverlauf wurde erst am Tag des Regionalentscheids bekannt gegeben.

Unsere Robotik-Teams präsentierten sich während des gesamten Wettbewerbs hochmotiviert, nervenstark und zielorientiert. In spannenden Wettbewerbsläufen überzeugten sie mit großem Teamgeist, kreativen Lösungsansätzen, technischem Können und sehr guten Programmierkenntnissen – insbesondere bei spontanen Modifikationen an den Robotern.

Besonders erfolgreich war das Fortgeschrittenen-Team mit Lukas Urlaub, Frederik Zuber und Maximilian Gräbener. Die drei Schüler erreichten einen hervorragenden 2. Platz und qualifizierten sich damit für das Bayern-Finale am 7. Juli 2026 in Ingolstadt.

Auch das Einsteiger-Team mit Jan Raasch, Christian Schmitt und Titus Harms zeigte eine starke Leistung. Nach dem ersten Lauf lag das Team sogar auf einem beeindruckenden 2. Platz und belegte am Ende einen respektablen 6. Platz.

Darüber hinaus trat das Einsteiger-Team auch im neuen Racing-Wettbewerb an und konnte dort einen hervorragenden 2. Platz erzielen. Leider qualifiziert sich in dieser Wettbewerbskategorie ausschließlich das Siegerteam für das Bayern-Finale.

Die Bilanz des Tages kann sich sehen lassen: Unsere beiden Teams gewannen zwei hochwertige Technikbausätze für zukünftige, noch komplexere Roboter-Projekte; Urkunden, Medaillen und einen Sieger-Pokal.

Ein riesiges Dankeschön an die Gastgeber der Realschule Bessenbach: Erstklassige Organisation und Rundum-Verpflegung! Neben den Erfolgen bei den Wettbewerbsläufen gab es für unsere Teams noch einen weiteren Grund zur Freude: die fantastische Betreuung vor Ort. Von der ersten Minute an war die Veranstaltung perfekt durchorganisiert, sodass sich unsere Schüler voll und ganz auf ihre Roboter konzentrieren konnten.

Auf nach Ingolstadt!

Nun blicken wir gespannt nach vorne: Für das große Bayern-Finale am 7. Juli 2026 in Ingolstadt drücken wir unserem Final-Team, den „WRS Robots II“, ganz fest die Daumen!

Bettina Kilian (Leitung der Robotik AG’s)

Fotos: Kilian/Raasch

Ergebnisse:

Ergebnisse: Racing

Ergebnisse: Quelle www.robotik-bayern.de/unterfranken.htm

Projektpräsentation der 9a zum Thema Nachhaltigkeit 

Die Klasse 9a präsentierte ihr Projekt am 30.04.26 vor einem tollen Publikum aus Eltern, Geschwistern und Freunden stolz und gekonnt. In 5 Gruppen stellte die 9a unter anderem zur Schau, was man mit längst abgelaufenen Lebensmitteln, noch so alles machen kann. Z.B. kann man einen Kaktus in Rekordgeschwindigkeit wachsen lassen oder aus Gummibärchen Kleber produzieren. Aus Fruchtschalen kann man herrlichen Duft extrahiert und Putzmittel sowie Tinte gewinnen. Selbstverständlich  wurden auch Papier und Kunststoffe recycelt, natürliche Reiniger untersucht und Seife hergestellt. Ein toller Abend der zum Nachdenken und Staunen anregte.    

Sabine Flügel  

Kopfrechnen auf Rekordniveau: Angelo Ambros ist unser „Rechentalent 2026“

Mathe ist trocken? Von wegen! Auch in diesem Schuljahr verwandelten sich unsere Klassenzimmer wieder in eine Wettkampfarena, als es für alle Fünftklässler hieß: „Auf die Plätze, fertig, rechnen!“ Das Ziel: Der begehrte Titel „Das unterfränkische Rechentalent“.

Der Weg über den Klassen- und Schulentscheid

Alles begann in der ersten Februarwoche mit dem Klassenentscheid. In jeder 5. Klasse rauchten die Köpfe, denn nur die zwei schnellsten und sichersten Rechner durften eine Runde weiterziehen. Am 11. Februar 2026 stieg dann die Spannung im Schulhaus beim großen Schulentscheid. Hier traten die Klassensieger gegeneinander an, um den Besten unter sich zu ermitteln.

Nach einem nervenaufreibenden Wettrechnen stand der Sieger fest: Angelo Ambros aus der Klasse 5a sicherte sich den Titel des Schulsiegers! Die gesamte Schulgemeinschaft war beeindruckt von seiner Konzentration und Schnelligkeit.

Großer Auftritt beim Bezirksentscheid in Würzburg

Als frischgebackener Schulsieger durfte Angelo unsere Schule auf der nächsthöheren Ebene repräsentieren. Am 11. März 2026 reiste er gemeinsam mit Frau Dolezal nach Würzburg zur Jakob-Stoll-Realschule. Dort versammelten sich die besten Rechenkünstler aus ganz Unterfranken, um den ultimativen Bezirkssieger zu küren.

Auch wenn es im Finale diesmal für die Wolffskeel-Schule nicht ganz für einen Platz auf dem Treppchen gereicht hat, war der Tag ein voller Erfolg. Angelo konnte wertvolle Erfahrungen sammeln, neue Eindrücke gewinnen und sich mit vielen anderen mathebegeisterten Gleichaltrigen austauschen.

Wir sind als Schulgemeinschaft unglaublich stolz auf Angelo und seine tolle Leistung – er hat die Wolffskeel-Schule würdig vertreten! Sein Fazit zum Wettbewerbstag fiel kurz und knapp aus: „Das war ein cooler Tag!“ Wir freuen uns schon jetzt auf das nächste Jahr, wenn in den 5. Klassen wieder die Zahlen fliegen.

Carolin Dolezal (Betreuung Unterfränkisches Rechentalent)