Coole Tricks auf dem Mountainbike mit Felix Neureuther

Skilegende Felix Neureuther überreichte heute unseren Preis des Allianz-Wettbewerbs Jugend trainiert für Olympia: Eine Bewegungskiste im Wert von 1000€, in der sich zahlreiches Material wie z.B. Hütchen, Koordinationsleitern, Bälle oder eine Slack-Line befand, die er gleich selbst aufbaute und mit den Schüler*innen ausprobierte.

Spaß hatten die Schüler*innen auch auf einem Mountainbike-Parcours. Sie zeigten Felix fahrtechnische Tricks, wie man z.B. nur auf dem Hinterrad fahren kann und fuhren in einer Challenge über eine Wippe und Slalom durch aufgestellte Hütchen mit ihm um die Wette. Die spontane und sympathische Art von Felix ließ keine Berührungsängste aufkommen und so wurden viele Selfies mit ihm geknipst und Fragen gestellt. Auch Reporter der Mainpost oder von Radio Gong durften wie auch unser Film-AG-Team ein Interview führen und konnten viele bewegte und bewegende Eindrücke mitnehmen.
Mehr dazu unter:
https://www.mainpost.de/regional/wuerzburg/wie-schueler-der-wolfskeel-realschule-ski-idol-felix-neureuther-tricks-auf-dem-fahrrad-beigebracht-haben-art-10826003

Impressionen des Tages:

DAUMEN HOCH FÜR NACHHALTIGES VERHALTEN – Die WRS gewinnt die Allianz Werte-Challenge

In der dritten Kategorie der Allianz Werte-Challenge hat die Wolffskeel-Realschule aus Würzburg mit ihrem Video zum Thema Nachhaltigkeit die Jury überzeugt und eine Allianz Bewegungstonne für den Sportunterricht gewonnen. Dass ein Video mit Mountainbikern in der Kategorie Nachhaltigkeit gewonnen hat, wird sicher auch dem Werte-Paten Felix Neureuther gefallen, der den Preis nach den Pfingstferien persönlich an der Schule übergeben wird. Schließlich sagte der frühere Weltklasseathlet einmal: „Mountainbiken ist das Skifahren des Sommers für mich.“

Alles zum Wettbewerb und zur Entscheidung der Jury … und natürlich das Gewinner-Video unter:

https://www.jugendtrainiert.com/nachrichtendienst/artikel/daumen-hoch-fuer-nachhaltiges-verhalten/

https://www.youtube.com/watch?v=vzLlx5_A8rI

Laufend etwas für die Umwelt tun

Am Montag, 16. Mai 2022, nutzten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6g ihren Nachmittagsunterricht, um mit ihrem Geschichtslehrer Herrn Reuter die Trendsportart „Plogging“ auszutesten.

Plogging kommt ursprünglich aus Schweden. Das Wort setzt sich aus zwei Bestandteilen zusammen, nämlich „Plocka“ und „Jogging“. „Plocka“ heißt so viel wie „aufheben, pflücken“. Man ist mit Handschuhen und Abfallbehältnissen ausgestattet und reinigt die Natur von allerlei Müll. Gleichzeitig tut man etwas für seine Gesundheit, indem man läuft oder sportliche Übungen ausführt.

Bei schwülem, gewittrigem Wetter teilte sich die Klasse in zwei Gruppen. Während ein Teil der Klasse im Klassenzimmer blieb und Kunstunterricht hatte, ging die andere Hälfte in der Lindleinsmühle und in Versbach joggen. Herr Reuter hatte die Schülerinnen und Schüler zuvor in Gruppen eingeteilt, die sich jeweils um Plastikmüll, Papier, Glas und Restmüll kümmerten. Auf ihrer ca. 5 km langen Strecke sammelten unserer Sechstklässler so einiges an Müll, der an der Schule entsorgt wurde. Neben Pizzakartons und Pfandflaschen fand ein Schüler sogar ein Zwei-Euro-Stück.

Andreas Reuter

Cem nutzt eine Pause für Klimmzüge.
Viktoria kümmert sich um den Verpackungsmüll.

„Break it“ – Moves für ein tolerantes und soziales Miteinander an der Wolffskeel-Schule

Am kommenden Freitag, 6.5.22 heißt es in der Wolffskeel-Schule wieder einmal „Break it“.

Im Rahmen des Kick-off Events zum „Kultur macht Stark“-Projektes wird eine professionelle Tanzcrew (Tänzer der Tanzschule DejaWue) in der zweiten Pause eine 10-minütige HipHop und Breakdance Show darbieten. 

Ziel des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten und in Kooperation mit der VHS stattfindenden Projekts ist es, den Kindern zum einen professionellen Tanzunterricht zu ermöglichen, zum anderen aber auch die Schüler zu sensibilisieren für einen wertschätzenden Umgang mit Akzeptanz und Toleranz ohne Rassismus.

So wird ab der darauffolgenden Woche immer montags eine Tanz/HipHop/Breakdance-AG stattfinden, in der die Schüler neue Moves erlernen können. 

Mainpost vom 04.05.22

Das FranceMobil zu Gast an der Wolffskeelschule

Die Schülerinnen und Schüler der Wolffskeel-Schule begrüßten am Mittwoch, den 27. April das FranceMobil – ein Programm, das Frankreich vom Klassenzimmer aus interaktiv entdecken lässt.

Die Tische sind beiseite gestellt, an der Tafel finden sich französische Sätze und Madame Boulord beginnt die erste Französischstunde: „Bonjour la classe!“ Mit großen Augen blicken die Schülerinnen und Schüler der fünften Klassen gespannt um sich. Doch bereits nach wenigen Minuten ist die Berührungsangst mit der bis dahin noch fremden Sprache verflogen. Neben „Baguette“ und „Bonjour“ lernen die Schülerinnen und Schüler schnell, wie man sich auf Französisch vorstellt, bis 10 zählt und sich intuitiv verständigen kann. Mit Spiel und Spaß das Erlernen der französischen Sprache fördern und die Kultur des Nachbarlandes vorstellen, das ist das Ziel des FranceMobils. Anaïs Boulord reist durch das Bundesland Bayern und ist eine von 12 französischen Lektor*innen im Alter zwischen 20 und 30 Jahren, die sich dafür einsetzen, ein attraktives, aktuelles und authentisches Frankreichbild zu vermitteln, die Vorteile des Französischlernens aufzuzeigen und Lust auf eine internationale Mobilitätserfahrung zu machen. Die Schülerinnen und Schüler der fünften Jahrgangsstufe sind begeistert von dem außergewöhnlichen Besuch aus Frankreich, der vom Deutsch-Französischen Jugendwerk (DFJW) in enger Zusammenarbeit mit dem Institut français angeboten wird. 

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Friedenslicht

Der Schrei nach Frieden erhebe sich laut, auf dass alle die Waffen niederlegen und sich leiten lassen von der Sehnsucht nach Frieden.“ (Papst Franziskus, Sept. 2013)

Als Zeichen dieser Sehnsucht haben wir ein brennendes Friedenslicht im Gang der Wolffskeelschule aufgestellt.

Flashmob für den Frieden in der Ukraine

„Nein zum Krieg – Ja zum Frieden“ – Angesichts der großen Spannungen zwischen der Ukraine und Russland schlossen sich Schülerinnen und Schüler der Wolffskeel-Realschule einer europaweiten Aktion von Jugendlichen unter dem Motto „#nowar“ (kein Krieg) an. Im Unterricht entstanden beachtenswerte Bilder, die den klaren Wunsch nach Frieden zum Ausdruck bringen und nun im Schulgebäude ausgestellt werden. Die Fotos der Aktion wurden zusammen mit Werken aus anderen Schulen in zahlreichen Würzburger und internationalen Medien veröffentlicht und rufen dazu auf, Konflikte auf allen Ebenen gewaltfrei zu lösen.

In ihrem Appell schrieben die Initiatoren, „Jugend für den Frieden“ der Gemeinschaft Sant’Egidio: „Der Frieden ist ein Geschenk, das wir nicht verlieren wollen! Der Krieg muss der Vergangenheit angehören, er darf kein Mittel der Politik mehr sein. Wir brauchen keinen Krieg. Wir appellieren: Abrüstung in unseren Ländern, Abrüstung in unseren Herzen. War never again!“.

Ein Dank an alle Künstlerinnen und Künstler, die sich beteiligt haben.

Text: A. Wagner, Fotos: A. Wagner und D. Brems

Journée franco-allemande

Die Wolffskeel-Realschule feiert die Deutsch-Französische Freundschaft

Wenn an der Wolffskeelschule Frankreichflaggen, Baguettes und Eifeltürme die Wände zieren und die Schulgemeinschaft unter dem Motto „Vive la Freundschaft“ steht, dann findet ein besonderes Ereignis statt: die „französische Pause“. Anlass der jährlichen Aktion war der Deutsch-Französische Tag, französisch: Journée Franco-Allemande, der an die Unterzeichnung des historischen Élysee-Vertrags von 1963 zwischen Charles de Gaulle und Konrad Adenauer erinnert. Dieser Vertrag legte den Grundstein für die Zusammenarbeit und Freundschaft zwischen den beiden Ländern und ebnete den Weg für einen dauerhaften Frieden in Europa. 

So hatten die Schülerinnen und Schüler am Mittwoch, den 26.01.2022 die Gelegenheit, Frankreich mit allen Sinnen kennenzulernen. Der Pausenhof verwandelte sich in einen französischen Markt, auf dem Madeleines, Pains au Chocolat und Brioches angeboten wurden. Zudem informierte eine Plakatausstellung über Paris, die Geographie Frankreichs und die geschichtlichen Hintergründe der deutsch-französischen Freundschaft. Die Ausstellung wurde von einem interkulturellen Quiz begleitet, das bei Schülerinnen und Schülern aller Jahrgangsstufen großen Anklang fand. Die fünfzehn glücklichen Gewinner erwarteten im Anschluss attraktive Preise. 

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Rückblick Weihnachtsfreude

Wir feierten vor Weihnachten die Adventszeit – Zeit der Besinnung, der Familie, der Vorfreude auf Weihnachten!
Doch nicht alle Menschen konnten coronabedingt mit ihren Familienangehörigen zusammen sein, wie zum Beispiel die BewohnerInnen des Seniorenwohnstifts AWO in Versbach.

Daher wollten die katholischen SchülerInnen der Klassen 8A und 8C den SeniorInnen eine Freude bereiten und die Zeit des Wartens auf das Weihnachtsfest in dieser schwierigen Zeit verschönern. Im Religionsunterricht von Frau Alt wurde folglich für die SeniorInnen gebastelt, „geschnippelt“, geklebt und verschönert – das Resultat konnte sich durchaus sehen lassen!

Am Mittwoch, den 22.12.2021, überreichten die 8. KlässlerInnen im Beisein von Frau Alt selbstgebastelte Tannenbäumchen aus Filz, sowie liebevoll gestaltete Weihnachtsgrußkarten. Freudestrahlend und dankbar nahm diese der Leiter des AWO- Seniorenheimes, Herr Keppner, entgegen.

Das kleine Präsent als Akt der Nächstenliebe sollte den SeniorInnen zeigen, dass wir an sie gedacht haben – das Wesen der Weihnacht ist somit sichtbar geworden: Es gibt keine größere Kraft als die Liebe! In diesem Sinne wünschten wir den SeniorInnen des AWO- Heimes und allen Menschen Liebe im Herzen und frohe Weihnachten gemäß dem Zitat von Hildegard von Bingen:

„Advent heißt: Gott klopft bei uns an. Weihnachten heißt: Gott holt uns ab, egal, wo wir sind. In der Menschwerdung hat Gott sein tiefstes Geheimnis offenkundig gemacht. Gottes Sohn wurde Mensch, damit der Mensch seine Heimat habe in Gott.“

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War die Pest so ähnlich wie Corona?

Im Geschichtsunterricht der 7b kam die Frage auf, ob denn die mittelalterliche Pest mit Corona vergleichbar war. Diese Frage wurde zum Anlass genommen, um in einem auf mehrere Wochen angelegten Projekt die beiden Pandemien gegenüberzustellen. Die Schülerinnen und Schüler kamen dabei auf interessante Parallelen, deckten aber auch zahlreiche Unterschiede auf.

Jayden Koop und Niklas Ziegler im Rollenspiel

Viele Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede

Wie Corona wurde die Pest von Asien nach Europa gebracht. Die Quellen nennen das asiatische Reitervolk der Tataren, die die Stadt Caffa auf der Insel Krim belagerten und ihre Toten, die an der Pest gestorben waren, in die Stadt katapultierten. Über die Ratten, die Nahrung auf den Schiffen suchten, erreichte die Pest bald die Städte an der östlichen Mittelmeerküste und schließlich im Frühjahr 1348 Europa. Im Vergleich dazu breitete sich das Coronavirus in unserer globalisierten Welt rasend schnell auf dem gesamten Erdkreis aus.

Ähnlich wie bei Corona gab es auch bei der Pest verschiedene Varianten. Während wir die verschiedenen Varianten des Corona-Virus nach griechischen Buchstaben benennen, kursierten nach 1348 die Beulenpest und die Lungenpest in Europa. Die meist tödlich verlaufende Lungenpest wurde wie Corona von Mensch zu Mensch über Tröpfcheninfektion übertragen. Die Sterberate betrug bei der ersten Pestwelle 30 Prozent, ungefähr 18 Millionen Menschen verloren dabei in Europa ihr Leben. Von solch hohen Zahlen werden wir heute – dank einer Impfmöglichkeit und der guten medizinischen Versorgung – glücklicherweise verschont.

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