Über den Tellerrand hinausschauen

Am Montag, 22. Juni 2026, war das Pädagogik-Seminar der Wolffskeel-Schule zu Gast bei der Freien Waldorfschule Würzburg. Ziel der Exkursion war es, unterschiedliche pädagogische Konzepte kennenzulernen und den angehenden Lehrkräften die Möglichkeit zu geben, den eigenen Blick auf Schule und Unterricht zu erweitern. Almut Meyer und Martin Müller, beide erfahrene Waldorflehrkräfte, gewährten den Seminarteilnehmerinnen und Seminarteilnehmern einen umfassenden Einblick in die Grundgedanken und Besonderheiten der Waldorfpädagogik.

In einem Rundgang durch das Schulhaus wurde ein zentrales Element der reformpädagogischen Schule, der Epochenunterricht, erläutert, der es den Schülerinnen und Schülern ermöglicht, sich über einen längeren Zeitraum intensiv mit einem Themenbereich auseinanderzusetzen. Darüber hinaus nimmt die Eurythmie als besondere Form der Bewegungserziehung einen festen Platz im Schulleben ein und soll neben der Körperwahrnehmung auch das soziale Miteinander fördern.

Frau Meyer und Herr Müller erklärten außerdem den entwicklungsorientierten Ansatz der Waldorfpädagogik. Anstelle klassischer Ziffernnoten stehen ausführliche schriftliche Rückmeldungen im Mittelpunkt, die die individuelle Lernentwicklung der Kinder in den Blick nehmen.

Beeindruckend sind die Räumlichkeiten der Schule über den Dächern Würzburgs. Liebevoll gestaltete Klassenzimmer, der sechseckige Eurythmie-Raum sowie gut ausgestattete Werkstätten, die Schmiede und der Kunstsaal schaffen vielfältige Möglichkeiten für handlungsorientiertes und kreatives Lernen.

Der Besuch bot den Referendarinnen und Referendaren wertvolle Denkanstöße. Gleichzeitig wurde deutlich, dass zahlreiche Elemente, die häufig mit der Waldorfpädagogik in Verbindung gebracht werden – etwa projektorientiertes Lernen, individuelle Förderung, die Orientierung am Entwicklungsstand der Schülerinnen und Schüler sowie die Verbindung von kognitiven, kreativen und praktischen Lernformen – auch an staatlichen Schulen bereits einen festen Platz haben und im Unterricht vielfältig umgesetzt werden.

Der Austausch machte deutlich, dass unterschiedliche pädagogische Konzepte voneinander lernen können. Der Blick über den eigenen schulischen Tellerrand eröffnete neue Perspektiven, regte zur Reflexion des eigenen Unterrichts an und bereichert damit die pädagogische Arbeit.

Andreas Reuter

Besuch der Waldorfschule – Einblick in eine alternative Pädagogik

Am Montag, 10. März 2025, besuchte das Pädagogik-Seminar die Freie Waldorfschule Würzburg und erhielt durch Herrn Müller, einen erfahrenen Waldorf-Pädagogen, einen umfassenden Einblick in die vielfältigen Facetten der Waldorf-Pädagogik.

In dieser alternativen Pädagogik spielt der Epochenunterricht eine wichtige Rolle, der es den Schülerinnen und Schülern ermöglicht, sich über einen längeren Zeitraum intensiv mit einem Thema auseinanderzusetzen. Ebenso besitzt die Eurythmie einen hohen Stellenwert, eine besondere Bewegungsform, die nicht nur die Körperwahrnehmung, sondern auch die soziale Gemeinschaft stärkt.

Herr Müller erläuterte zudem die besondere Herangehensweise der Waldorf-Pädagogik, die den Entwicklungsstand der Kinder stets in den Mittelpunkt stellt. Das alternative Beurteilungssystem verzichtet auf Noten und setzt stattdessen auf ausführliche schriftliche Rückmeldungen, die die individuelle Entwicklung und Leistung der Lernenden wertschätzen.

Beeindruckend sind die Räumlichkeiten der Waldorfschule über den Dächern von Würzburg. Die liebevoll gestalteten Klassenzimmer, der sechseckige Eurythmie-Raum sowie die gut ausgestatteten Werkstätten, die Schmiede und der Kunstsaal bieten ideale Voraussetzungen für ganzheitliches Lernen und Arbeiten.

Der Besuch der Waldorfschule war für unsere Seminar eine bereichernde Erfahrung und eine wertvolle Gelegenheit, über den eigenen pädagogischen Tellerrand hinauszuschauen und neue Impulse für den Schulalltag mitzunehmen.

Andreas Reuter

Waldorf-Pädagogik über den Dächern Würzburgs

Am Mittwoch, 6. März 2024, besuchte unser Studienseminar mit ihrem Pädagogik-Seminarlehrer Herrn Reuter die Freie Waldorfschule Würzburg.

Der erfahrene Waldorf-Pädagoge Martin Müller nahm sich rund zwei Stunden Zeit, um uns durch die Schule zu führen. Dabei lernten wir die wichtigsten Grundsätze der Waldorfpädagogik, die von Rudolf Steiner Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelt wurden, kennen. Wir durften die verschiedenen Klassenzimmer und Fachräume besichtigten und lernten dabei, dass jede Jahrgangsstufe einen besonderen inhaltlichen Schwerpunkt besitzt, der von der Entwicklung der Schülerinnen und Schüler bestimmt wird.

Die Besonderheiten der Waldorfschule wie den Epochenunterricht, die Eurythmie (= Bewegungskunst) oder den Verzicht auf Schulnoten erläuterte Herr Müller sehr ausführlich und ging geduldig auf unsere Fragen ein.

Begeistert zeigte sich das Seminar über die schönen Räumlichkeiten über den Dächern Würzburgs. Besonders angetan waren die jungen Lehrkräfte vom Kunstraum, dem Töpferraum und der Schmiede.

Frau Grimmer, Frau Bauer, Frau Aschenneller und Herr Reuter in der Schmiede

Insgesamt war es ein sehr gelungener Besuch, der den Horizont erweiterte und eine Alternative zu unserem staatlichen Schulsystem aufzeigte.

Andreas Reuter