Eine Strecke von Würzburg bis New York

Wolffskeel-Schülerinnen und -Schüler radeln über 6.700 km

Die Wolffskeel-Schule beteiligte sich in diesem Jahr erfolgreich am Projekt „Stadtradeln Würzburg“. Unter dem Teamnamen „Wolffskeel Wheelies“ sammelten zahlreiche Schülerinnen und Schüler, Eltern sowie Lehrkräfte gemeinsam Kilometer für den Klimaschutz.

Ziel der Aktion war es, möglichst viele Alltagswege klimafreundlich mit dem Fahrrad zurückzulegen. Im Zeitraum vom 1. bis 21. Mai 2026 wurden dabei zahlreiche Strecken auf dem Schulweg, in der Freizeit oder am Wochenende mit dem Fahrrad gefahren und dokumentiert – entweder über die STADTRADELN-App oder durch manuelle Eintragung der Kilometer.

Die Teilnahme brachte viele positive Aspekte mit sich: Neben dem Beitrag zum Umweltschutz und der Einsparung von Kohlenstoffdioxid (123t CO2 allein beim Stadtradeln Würzburg) förderte die Aktion auch Bewegung und Gesundheit im Alltag. Besonders erfreulich war das starke Gemeinschaftsgefühl innerhalb der Schulfamilie. Viele Beteiligte motivierten sich gegenseitig und trugen engagiert zum tollen Gesamtergebnis bei: 52 Radlerinnen und Radler unserer Schule fuhren in 632 Fahrten über 6.700 km. Dabei waren die Schüler Jonathan Braun aus der Klasse 6a (527,0 km), Julian Grömling aus der 6a (451,5 km) und Finley Favarger aus der 8a (278,5 km) die leistungsstärksten Fahrradfahrer unserer Schule und erhielten aus der Hand von Schulleiter Ingolf John und Organisator Andreas Reuter Urkunden und kleine Anerkennungen.

Die fleißigsten Lehrerinnen und Lehrer waren Herr Witzany (329,0 km), Herr Reuter (233,1 km), Frau Dirsch (221,0 km) und Frau Stetter (208,0 km).

Das beste Familienergebnis errang die Familie von Josef Kaiser (6g) mit 641 km.

Die Aktion zeigte eindrucksvoll, wie viel Engagement und Teamgeist in der Schulgemeinschaft der Wolffskeel-Schule steckt. Das Stadtradeln war damit nicht nur ein wichtiger Beitrag für Umwelt und Gesundheit, sondern auch eine gelungene gemeinschaftliche Aktion, die allen Beteiligten viel Freude bereitete.

Andreas Reuter

Residenzlauf 2026 – die Wolffskeel mittendrin

Beim diesjährigen Würzburger Residenzlauf am 26. April 2026 bewies unsere Schule erneut großen sportlichen Einsatz: Insgesamt 50 Schülerinnen und Schüler gingen beim 2,5-km-Schülerlauf an den Start – damit zählten wir einmal mehr zu den teilnehmerstärksten Schulen.

Mit rund 9000 Läuferinnen und Läufern stellte der Residenzlauf 2026 einen neuen Teilnehmerrekord auf und bestätigte eindrucksvoll seinen Status als größte Breitensportveranstaltung Unterfrankens.

Bei strahlendem Sonnenschein und bester Stimmung entlang der Strecke liefen unsere Schülerinnen und Schüler hoch motiviert rund um die Würzburger Residenz. Angetrieben von der Begeisterung der zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauer zeigten sie eindrucksvoll, wie sich Teamgeist, Ausdauer und Freude an der Bewegung miteinander verbinden lassen.

Eine besonders gute Leistung erbrachte Jonas Arend, der den 5km-Lauf mit Zeitmessung in hervorragenden 20:10 Minuten absolvierte.

Ein herzlicher Dank gilt allen Teilnehmenden sowie den unterstützenden Eltern. Besonders danken wir Frau Uhl und Herrn Daiber, die unsere Gruppe mit großem Engagement begleitet haben.

Schon jetzt blicken wir voller Vorfreude auf den nächsten Residenzlauf im kommenden Jahr.

Andreas Reuter

Stimmungsvolle Abschlussfeier

Am Donnerstag, 24. Juli 2025, fand die Entlassfeier für die 86 erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen der Wolffskeel-Realschule statt.

Der Abend begann mit einem besinnlichen Gottesdienst. Die Religionslehrkräfte gaben unter dem Motto „Da blüht uns was“ den Schülerinnen und Schülern zahlreiche Impulse mit auf ihren weiteren Lebensweg. Dieses Leitthema wurde in der feierlichen und würdigen Verabschiedungszeremonie immer wieder aufgegriffen, die mit den Grußworten von Konrektorin Maria Scheller in der voll besetzten Turnhalle begann. Schulleiter Ingolf John rief in seiner Rede die positiven Gefühle ins Bewusstsein, die mit der bestandenen Abschlussprüfung verbunden sind. Er unterstrich, dass die Lernenden, Eltern und Lehrkräfte stolz auf das Erreichte sein können.

Stellvertretender Landrat Waldemar Brohm betonte, dass die Mittlere Reife eine hervorragende Basis für das weitere Leben sei. Aber auch Irrwege und Niederlagen gehörten zu einem erfolgreichen Lebensweg dazu. Nach den Grußworten des Elternbeirats und des Fördervereins folgten parallel zur Zeugnisvergabe emotionale, aber auch sehr kreative Beiträge der Klassenleiter Frau Bogner/Herr Heindel (10a), Frau Anacker (10b), Herr Bindhammer (10c) und Herr Reuter (10d). Der anwesende Graf Luitpold Wolffskeel von Reichenberg ließ es sich als Namensgeber der Schule nicht nehmen, den erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen persönlich zu gratulieren. Anschließend unterstrich Schülersprecherin Marwa Behzad in ihrer Rede das gute Miteinander innerhalb der Wolffskeel-Schulfamilie.

Konrektorin Maria Scheller zeichnete im Folgenden Marwa Behzahd und Kim Cosmar als „Schülerinnen des Jahres“ aus, weil sie nicht nur durch hervorragende schulische Leistungen beeindruckten, sondern auch mit ihrer Hilfsbereitschaft, positiven Art und Energie das alltägliche Miteinander an der Schule bereichert hatten. Ebenfalls gewürdigt wurde das Engagement der zahlreichen Tutoren, Streitschlichter, Schulsanitäter, Mitglieder der Theatergruppe und der Neigungsgruppe „Schule gegen Rassismus“. Anschließend ehrte die Konrektorin 14 Schülerinnen und Schüler, die ein hervorragendes Gesamtergebnis (Schnitt unter 2,0) erreichen konnten.

Feierlich umrahmt wurde die Entlassfeier von der Schulband und der Lehrerband, die zum Abschluss eine umgedichtete Version des Lieds „St. Pauli“ von Jan Delay präsentierte.

Die Besten des diesjährigen Jahrgangs: Phil Ballhaus, Marijan Krämer, Katharina Hemberger, Alisa Wagenbrenner, Kim Cosmar, Moritz Glücker

Andreas Reuter

Residenzlauf 2025

Beim diesjährigen Residenzlauf in Würzburg am 6. April 2025 zeigte unsere Schule wieder einmal sportlichen Einsatz: Insgesamt 70 Schülerinnen und Schüler hatten sich für den 2,5-km-Schülerlauf angemeldet – damit gehörten wir zu den teilnehmerstärksten Schulen.

Insgesamt verzeichnete der Residenzlauf 2025 mit 8972 Läuferinnen und Läufern einen neuen Teilnehmerrekord. Er ist damit die größte Breitensportveranstaltung Unterfrankens.

Bei sonnigem, aber kühlem Wetter herrschte entlang der Strecke eine ausgelassene Stimmung. Angefeuert von zahlreichen Zuschauern liefen unsere Schülerinnen und Schüler mit großer Motivation rund um das Würzburger Weltkulturerbe und zeigten, dass sich Teamgeist, Durchhaltevermögen und Freude an Bewegung bestens verbinden lassen.

Ein großes Dankeschön gilt allen Teilnehmenden, den begleitenden Eltern und Frau Bach, die unsere Gruppe engagiert unterstützt hat. Wir freuen uns schon jetzt auf den Residenzlauf im nächsten Jahr.

Andreas Reuter

Besuch der Waldorfschule – Einblick in eine alternative Pädagogik

Am Montag, 10. März 2025, besuchte das Pädagogik-Seminar die Freie Waldorfschule Würzburg und erhielt durch Herrn Müller, einen erfahrenen Waldorf-Pädagogen, einen umfassenden Einblick in die vielfältigen Facetten der Waldorf-Pädagogik.

In dieser alternativen Pädagogik spielt der Epochenunterricht eine wichtige Rolle, der es den Schülerinnen und Schülern ermöglicht, sich über einen längeren Zeitraum intensiv mit einem Thema auseinanderzusetzen. Ebenso besitzt die Eurythmie einen hohen Stellenwert, eine besondere Bewegungsform, die nicht nur die Körperwahrnehmung, sondern auch die soziale Gemeinschaft stärkt.

Herr Müller erläuterte zudem die besondere Herangehensweise der Waldorf-Pädagogik, die den Entwicklungsstand der Kinder stets in den Mittelpunkt stellt. Das alternative Beurteilungssystem verzichtet auf Noten und setzt stattdessen auf ausführliche schriftliche Rückmeldungen, die die individuelle Entwicklung und Leistung der Lernenden wertschätzen.

Beeindruckend sind die Räumlichkeiten der Waldorfschule über den Dächern von Würzburg. Die liebevoll gestalteten Klassenzimmer, der sechseckige Eurythmie-Raum sowie die gut ausgestatteten Werkstätten, die Schmiede und der Kunstsaal bieten ideale Voraussetzungen für ganzheitliches Lernen und Arbeiten.

Der Besuch der Waldorfschule war für unsere Seminar eine bereichernde Erfahrung und eine wertvolle Gelegenheit, über den eigenen pädagogischen Tellerrand hinauszuschauen und neue Impulse für den Schulalltag mitzunehmen.

Andreas Reuter

Ausdrucksstarke Vorträge beim Vorlesewettbewerb

Am Dienstag, 03.12.2024, fand der diesjährige Vorlesewettbewerb an der Wolffskeel-Schule statt. Dazu versammelten sich alle Sechtsklässler in der bequem eingerichteten Schulturnhalle. Für den Schulentscheid hatten sich jeweils die besten Vorlesenden der vier 6. Klassen qualifiziert. Studienreferendarin Annika Bahr, die die Veranstaltung moderierte, bat zunächst die Klassensiegerinnen und Klassensieger, ihre vorbereiteten Texte vorzustellen. Dabei zeigten die Vortragenden hervorragende Leistungen, insbesondere bei der ausdrucksstarken Betonung von Gedankengängen und wörtlichen Reden.

Die drei besten Vorleser: Emma Hommel (6c), Niko Scheich (6c) und Lennart Schloßareck (6a)

Im Anschluss daran durften die Schülerinnen und Schüler einen unbekannten Text, die Erzählung „Meine Traumschule“ von Peter Janda, vortragen. Dabei trennte sich die Spreu vom Weizen, doch auch hier offenbarten sich viele Teilnehmende als geschickte Leserinnen und Leser. Die Jury bestand aus dem ehemaligen Lehrer Georg Tiefenbacher, dem Elternbeiratsmitglied Heike Danzeisen, dem letztjährigen Sieger Erik Lindner, der Buchhändlerin Petra Pohl und Schulleiter Ingolf John. Sie hatte die schwierige Aufgabe zu bewältigen, die Schulbesten zu bestimmen. Ihre Wahl fiel auf Lennart Schloßareck (3. Platz), Niko Scheich (2. Platz) und Emma Hommel (1. Platz). Auf Emma kommt die ehrenvolle Aufgabe zu, die Wolffskeel-Schule beim Regionalentscheid zu vertreten.

Schulleiter Ingolf John gratuliert der Schulsiegerin Emma Hommel.

Andreas Reuter

Herrliches Frühlingswetter beim Residenzlauf

Schöner hätte das Wetter beim diesjährigen Residenzlauf kaum sein können: Strahlender Sonnenschein empfing die über 50 Teilnehmer der Wolffskeel-Realschule, als man sich um die Mittagszeit an der Residenz traf. Zunächst stand ein gemeinsames Gruppenfoto auf dem Programm.

Begleitet von Frau Brems und Herrn Reuter ging es anschließend auf die 2,5km-Runde rund um das Würzburger Weltkulturerbe. Auf der  Strecke, die entlang der Balthasar-Neumann-Promenade, Ottostraße, dem Sanderring, der Münzstraße, dem Friedrich-Ebert-Ring und Rennweg führte, konnten unsere Schüler ihre Kondition mit vielen anderen Würzburger Schülern messen.

Bildquelle: www.mainpost.de (Ivana Biscan und Silvia Gralla)

Aber nicht der sportliche Erfolg, sondern der Spaß an der gemeinsamen Bewegung stand bei dieser gut organisierten Laufveranstaltung im Vordergrund. Angetrieben von zahlreichen Zuschauern am Streckenrand kamen unsere Schüler erschöpft, aber glücklich ins Ziel. Positiv hervorzuheben war auch die Tatsache, dass viele Eltern mit dabei waren und uns lautstark anfeuerten. Insgesamt gesehen war die Teilnahme am Residenzlauf eine rundum gelungene Veranstaltung, die in den nächsten Jahren sicherlich wiederholt werden wird.

Andreas Reuter

Waldorf-Pädagogik über den Dächern Würzburgs

Am Mittwoch, 6. März 2024, besuchte unser Studienseminar mit ihrem Pädagogik-Seminarlehrer Herrn Reuter die Freie Waldorfschule Würzburg.

Der erfahrene Waldorf-Pädagoge Martin Müller nahm sich rund zwei Stunden Zeit, um uns durch die Schule zu führen. Dabei lernten wir die wichtigsten Grundsätze der Waldorfpädagogik, die von Rudolf Steiner Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelt wurden, kennen. Wir durften die verschiedenen Klassenzimmer und Fachräume besichtigten und lernten dabei, dass jede Jahrgangsstufe einen besonderen inhaltlichen Schwerpunkt besitzt, der von der Entwicklung der Schülerinnen und Schüler bestimmt wird.

Die Besonderheiten der Waldorfschule wie den Epochenunterricht, die Eurythmie (= Bewegungskunst) oder den Verzicht auf Schulnoten erläuterte Herr Müller sehr ausführlich und ging geduldig auf unsere Fragen ein.

Begeistert zeigte sich das Seminar über die schönen Räumlichkeiten über den Dächern Würzburgs. Besonders angetan waren die jungen Lehrkräfte vom Kunstraum, dem Töpferraum und der Schmiede.

Frau Grimmer, Frau Bauer, Frau Aschenneller und Herr Reuter in der Schmiede

Insgesamt war es ein sehr gelungener Besuch, der den Horizont erweiterte und eine Alternative zu unserem staatlichen Schulsystem aufzeigte.

Andreas Reuter