Feierliche Verabschiedung – Loris Schejbal erreicht Traumnote 1,0

Am Donnerstag, 23. Juli 2026, fand die Entlassfeier für die 87 erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen der Wolffskeel-Realschule statt.

Der Abend begann mit einem besinnlichen Gottesdienst, der von den Religionslehrerinnen Julia Alt, Ella Ferraro und Michaela Saager feierlich gestaltet wurde. Unter dem Motto „Flügel bekommen“ konnten die Schülerinnen und Schüler reflektieren, wer ihnen in den vergangenen sechs Schuljahren behilflich war. Nun sind sie „flügge“ geworden und können zukünftig ohne die Hilfe ihrer Lehrer fliegen.

Mit den Grußworten von Konrektorin Maria Scheller begann die würdige Verabschiedungszeremonie, die von Julia Uhl und Martina Roth hervorragend organisiert worden war. Für Frau Scheller war die Verabschiedung besonders emotional, da sie nach jahrzehntelangem tatkräftigen Wirken die Schule in Kürze verlassen wird. Stellvertretender Landrat Markus Schenk betonte, dass an der Wolffskeel-Schule besondere Talente, insbesondere im sportlichen Bereich, gefördert würden. Diese Begabungen sollten die Schüler nutzen, um ihren neuen Lebensabschnitt gewinnbringend zu gestalten. Stellvertretend für die Namensgeber der Realschule sprach Angelika Gräfin Wolffskeel von Reichenberg. Sie stellte ein Zitat von Dalai Lama in den Mittelpunkt ihrer Rede: „Respektiere dich selbst, respektiere andere und übernimm Verantwortung für das, was du tust.“

Nach den Grußworten des Elternbeirats und des Fördervereins folgten die Dankesworte der Schülerinnen und Schüler. Melina Schlei und Max Roth (10a) sprachen bewegende Worte an ihre Klassenlehrerin Frau Alt, die die Schule verlassen und zukünftig an der Realschule Dettelbach unterrichten wird. Es folgten wertschätzende, unterhaltsame und kreative Beiträge der Klassenlehrer Julia Alt (10a), Marco Hey (10b), Stefan Wettschureck (10c) und Ella Ferraro (10d). Dann erhielt Schülersprecher Antonio Ferreira Barrozo das Wort, der auf drei engagierte Jahre als erster Schülersprecher zurückblickte. Er betonte den Zusammenhalt, den die Schulgemeinschaft gezeigt habe, als in diesem Schuljahr die langjährige Lehrerin Barbara Brecht verstarb. Schulleiter Ingolf John forderte die Schülerinnen und Schüler in seiner Rede dazu auf, nach dem erfolgreichen Realschulabschluss das Nest zu verlassen, mit Rückenwind in die Zukunft zu starten und über sich hinauszuwachsen.

Die scheidende Konrektorin Maria Scheller zeichnete anschließend Melina Schlei und Lorenz Freund (beide 10a) als Schülerin und Schüler des Jahres aus, weil sie sich in den letzten Jahren durch Hilfsbereitschaft, Engagement und ihre positive Einstellung zur Schule hervorgetan hatten. Auch die zahlreichen Theater- und Bandmitglieder, Streitschlichter und Sanitäter erhielten Auszeichnungen und Gutscheine.

Dann war es endlich so weit: Unter den stolzen Blicken der Eltern wurden den Schülerinnen und Schülern die Abschlusszeugnisse überreicht. Hervorzuheben war dabei vor allem Loris Schejbal, der die Traumnote 1,0 erzielen konnte.

Unsere Schulbesten (von links nach rechts): Viktoria Neubauer (Schnitt 1,63), Melina Schlei (1,27), Mykyta Novik (1,45), Loris Schejbal (1,0) und Nadia Lohrer (1,25)

Feierlich umrahmt wurde die Entlassfeier vom Lehrerchor und der Schulband unter der Leitung von Kirsten Sandrock-Obert, Stefan Witzany und Anselm Kirsch.

Andreas Reuter

Über den Tellerrand hinausschauen

Am Montag, 22. Juni 2026, war das Pädagogik-Seminar der Wolffskeel-Schule zu Gast bei der Freien Waldorfschule Würzburg. Ziel der Exkursion war es, unterschiedliche pädagogische Konzepte kennenzulernen und den angehenden Lehrkräften die Möglichkeit zu geben, den eigenen Blick auf Schule und Unterricht zu erweitern. Almut Meyer und Martin Müller, beide erfahrene Waldorflehrkräfte, gewährten den Seminarteilnehmerinnen und Seminarteilnehmern einen umfassenden Einblick in die Grundgedanken und Besonderheiten der Waldorfpädagogik.

In einem Rundgang durch das Schulhaus wurde ein zentrales Element der reformpädagogischen Schule, der Epochenunterricht, erläutert, der es den Schülerinnen und Schülern ermöglicht, sich über einen längeren Zeitraum intensiv mit einem Themenbereich auseinanderzusetzen. Darüber hinaus nimmt die Eurythmie als besondere Form der Bewegungserziehung einen festen Platz im Schulleben ein und soll neben der Körperwahrnehmung auch das soziale Miteinander fördern.

Frau Meyer und Herr Müller erklärten außerdem den entwicklungsorientierten Ansatz der Waldorfpädagogik. Anstelle klassischer Ziffernnoten stehen ausführliche schriftliche Rückmeldungen im Mittelpunkt, die die individuelle Lernentwicklung der Kinder in den Blick nehmen.

Beeindruckend sind die Räumlichkeiten der Schule über den Dächern Würzburgs. Liebevoll gestaltete Klassenzimmer, der sechseckige Eurythmie-Raum sowie gut ausgestattete Werkstätten, die Schmiede und der Kunstsaal schaffen vielfältige Möglichkeiten für handlungsorientiertes und kreatives Lernen.

Der Besuch bot den Referendarinnen und Referendaren wertvolle Denkanstöße. Gleichzeitig wurde deutlich, dass zahlreiche Elemente, die häufig mit der Waldorfpädagogik in Verbindung gebracht werden – etwa projektorientiertes Lernen, individuelle Förderung, die Orientierung am Entwicklungsstand der Schülerinnen und Schüler sowie die Verbindung von kognitiven, kreativen und praktischen Lernformen – auch an staatlichen Schulen bereits einen festen Platz haben und im Unterricht vielfältig umgesetzt werden.

Der Austausch machte deutlich, dass unterschiedliche pädagogische Konzepte voneinander lernen können. Der Blick über den eigenen schulischen Tellerrand eröffnete neue Perspektiven, regte zur Reflexion des eigenen Unterrichts an und bereichert damit die pädagogische Arbeit.

Andreas Reuter

Eine Strecke von Würzburg bis New York

Wolffskeel-Schülerinnen und -Schüler radeln über 6.700 km

Die Wolffskeel-Schule beteiligte sich in diesem Jahr erfolgreich am Projekt „Stadtradeln Würzburg“. Unter dem Teamnamen „Wolffskeel Wheelies“ sammelten zahlreiche Schülerinnen und Schüler, Eltern sowie Lehrkräfte gemeinsam Kilometer für den Klimaschutz.

Ziel der Aktion war es, möglichst viele Alltagswege klimafreundlich mit dem Fahrrad zurückzulegen. Im Zeitraum vom 1. bis 21. Mai 2026 wurden dabei zahlreiche Strecken auf dem Schulweg, in der Freizeit oder am Wochenende mit dem Fahrrad gefahren und dokumentiert – entweder über die STADTRADELN-App oder durch manuelle Eintragung der Kilometer.

Die Teilnahme brachte viele positive Aspekte mit sich: Neben dem Beitrag zum Umweltschutz und der Einsparung von Kohlenstoffdioxid (123t CO2 allein beim Stadtradeln Würzburg) förderte die Aktion auch Bewegung und Gesundheit im Alltag. Besonders erfreulich war das starke Gemeinschaftsgefühl innerhalb der Schulfamilie. Viele Beteiligte motivierten sich gegenseitig und trugen engagiert zum tollen Gesamtergebnis bei: 52 Radlerinnen und Radler unserer Schule fuhren in 632 Fahrten über 6.700 km. Dabei waren die Schüler Jonathan Braun aus der Klasse 6a (527,0 km), Julian Grömling aus der 6a (451,5 km) und Finley Favarger aus der 8a (278,5 km) die leistungsstärksten Fahrradfahrer unserer Schule und erhielten aus der Hand von Schulleiter Ingolf John und Organisator Andreas Reuter Urkunden und kleine Anerkennungen.

Die fleißigsten Lehrerinnen und Lehrer waren Herr Witzany (329,0 km), Herr Reuter (233,1 km), Frau Dirsch (221,0 km) und Frau Stetter (208,0 km).

Das beste Familienergebnis errang die Familie von Josef Kaiser (6g) mit 641 km.

Die Aktion zeigte eindrucksvoll, wie viel Engagement und Teamgeist in der Schulgemeinschaft der Wolffskeel-Schule steckt. Das Stadtradeln war damit nicht nur ein wichtiger Beitrag für Umwelt und Gesundheit, sondern auch eine gelungene gemeinschaftliche Aktion, die allen Beteiligten viel Freude bereitete.

Andreas Reuter

Residenzlauf 2026 – die Wolffskeel mittendrin

Beim diesjährigen Würzburger Residenzlauf am 26. April 2026 bewies unsere Schule erneut großen sportlichen Einsatz: Insgesamt 50 Schülerinnen und Schüler gingen beim 2,5-km-Schülerlauf an den Start – damit zählten wir einmal mehr zu den teilnehmerstärksten Schulen.

Mit rund 9000 Läuferinnen und Läufern stellte der Residenzlauf 2026 einen neuen Teilnehmerrekord auf und bestätigte eindrucksvoll seinen Status als größte Breitensportveranstaltung Unterfrankens.

Bei strahlendem Sonnenschein und bester Stimmung entlang der Strecke liefen unsere Schülerinnen und Schüler hoch motiviert rund um die Würzburger Residenz. Angetrieben von der Begeisterung der zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauer zeigten sie eindrucksvoll, wie sich Teamgeist, Ausdauer und Freude an der Bewegung miteinander verbinden lassen.

Eine besonders gute Leistung erbrachte Jonas Arend, der den 5km-Lauf mit Zeitmessung in hervorragenden 20:10 Minuten absolvierte.

Ein herzlicher Dank gilt allen Teilnehmenden sowie den unterstützenden Eltern. Besonders danken wir Frau Uhl und Herrn Daiber, die unsere Gruppe mit großem Engagement begleitet haben.

Schon jetzt blicken wir voller Vorfreude auf den nächsten Residenzlauf im kommenden Jahr.

Andreas Reuter

Residenzlauf 2025

Beim diesjährigen Residenzlauf in Würzburg am 6. April 2025 zeigte unsere Schule wieder einmal sportlichen Einsatz: Insgesamt 70 Schülerinnen und Schüler hatten sich für den 2,5-km-Schülerlauf angemeldet – damit gehörten wir zu den teilnehmerstärksten Schulen.

Insgesamt verzeichnete der Residenzlauf 2025 mit 8972 Läuferinnen und Läufern einen neuen Teilnehmerrekord. Er ist damit die größte Breitensportveranstaltung Unterfrankens.

Bei sonnigem, aber kühlem Wetter herrschte entlang der Strecke eine ausgelassene Stimmung. Angefeuert von zahlreichen Zuschauern liefen unsere Schülerinnen und Schüler mit großer Motivation rund um das Würzburger Weltkulturerbe und zeigten, dass sich Teamgeist, Durchhaltevermögen und Freude an Bewegung bestens verbinden lassen.

Ein großes Dankeschön gilt allen Teilnehmenden, den begleitenden Eltern und Frau Bach, die unsere Gruppe engagiert unterstützt hat. Wir freuen uns schon jetzt auf den Residenzlauf im nächsten Jahr.

Andreas Reuter

Besuch der Waldorfschule – Einblick in eine alternative Pädagogik

Am Montag, 10. März 2025, besuchte das Pädagogik-Seminar die Freie Waldorfschule Würzburg und erhielt durch Herrn Müller, einen erfahrenen Waldorf-Pädagogen, einen umfassenden Einblick in die vielfältigen Facetten der Waldorf-Pädagogik.

In dieser alternativen Pädagogik spielt der Epochenunterricht eine wichtige Rolle, der es den Schülerinnen und Schülern ermöglicht, sich über einen längeren Zeitraum intensiv mit einem Thema auseinanderzusetzen. Ebenso besitzt die Eurythmie einen hohen Stellenwert, eine besondere Bewegungsform, die nicht nur die Körperwahrnehmung, sondern auch die soziale Gemeinschaft stärkt.

Herr Müller erläuterte zudem die besondere Herangehensweise der Waldorf-Pädagogik, die den Entwicklungsstand der Kinder stets in den Mittelpunkt stellt. Das alternative Beurteilungssystem verzichtet auf Noten und setzt stattdessen auf ausführliche schriftliche Rückmeldungen, die die individuelle Entwicklung und Leistung der Lernenden wertschätzen.

Beeindruckend sind die Räumlichkeiten der Waldorfschule über den Dächern von Würzburg. Die liebevoll gestalteten Klassenzimmer, der sechseckige Eurythmie-Raum sowie die gut ausgestatteten Werkstätten, die Schmiede und der Kunstsaal bieten ideale Voraussetzungen für ganzheitliches Lernen und Arbeiten.

Der Besuch der Waldorfschule war für unsere Seminar eine bereichernde Erfahrung und eine wertvolle Gelegenheit, über den eigenen pädagogischen Tellerrand hinauszuschauen und neue Impulse für den Schulalltag mitzunehmen.

Andreas Reuter

Herrliches Frühlingswetter beim Residenzlauf

Schöner hätte das Wetter beim diesjährigen Residenzlauf kaum sein können: Strahlender Sonnenschein empfing die über 50 Teilnehmer der Wolffskeel-Realschule, als man sich um die Mittagszeit an der Residenz traf. Zunächst stand ein gemeinsames Gruppenfoto auf dem Programm.

Begleitet von Frau Brems und Herrn Reuter ging es anschließend auf die 2,5km-Runde rund um das Würzburger Weltkulturerbe. Auf der  Strecke, die entlang der Balthasar-Neumann-Promenade, Ottostraße, dem Sanderring, der Münzstraße, dem Friedrich-Ebert-Ring und Rennweg führte, konnten unsere Schüler ihre Kondition mit vielen anderen Würzburger Schülern messen.

Bildquelle: www.mainpost.de (Ivana Biscan und Silvia Gralla)

Aber nicht der sportliche Erfolg, sondern der Spaß an der gemeinsamen Bewegung stand bei dieser gut organisierten Laufveranstaltung im Vordergrund. Angetrieben von zahlreichen Zuschauern am Streckenrand kamen unsere Schüler erschöpft, aber glücklich ins Ziel. Positiv hervorzuheben war auch die Tatsache, dass viele Eltern mit dabei waren und uns lautstark anfeuerten. Insgesamt gesehen war die Teilnahme am Residenzlauf eine rundum gelungene Veranstaltung, die in den nächsten Jahren sicherlich wiederholt werden wird.

Andreas Reuter